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Optimismus der deutschen Wirtschaft

Wie wird sich die nahe Zukunft der deutschen Wirtschaft entwickeln? Die Frage kann mit dem Optimismus der entscheidenden Wirtschaftsakteure beantwortet werden.

Aktualisiert: 26. April 2010

Die gegenwärtige Entwicklung deutet auf einen leicht übertriebenen Optimismus der Wirtschaftsakteure hin.

Klar scheint, dass mittelfristig die durch Vulkanasche gebeutelte Logistikbranche ihren Einbruch verkraften und kompensieren wird. Solche „exogenen Faktoren“ sind in Modellen nur schwer vor ihrem Auftraten erkennbar. Die Wirkungen lassen sich aber dennoch nachweisen. Das scheint auch für den länger anhaltenden Schwelbrand „Staatsbankrott“ zu gelten. Die Auswirkungen auf die Wirtschaft insgesamt sind begrenzt und dennoch spürbar.

Im Verhältnis zur Bankenrettung ist die Sanierung des griechischen Haushalts eher als Posse der Lobbyisten zu erklären. Denn:

Die dem griechischen Staat spekulativ ausgeliehenen Gelder kommen nur zurück zu den Gläubigern, wenn diese Spekulanten den Preis für Ihr Risiko auch zu tragen bereit sind – oder mit geeigneten, globalen Seilschaften Steuerzahler finden, die die durch Ausbluten der griechischen Volkswirtschaft entstandenen Finanzlücken schließen. Das griechische Volk jedenfalls ist keinesfalls Ursache der Misswirtschaft – sondern ebenfalls betroffen von der institutionalisierten Günstlingswirtschaft weniger Familien.

 

Festzustellen bleibt – wie auch immer sich die aktuelle Währungsproblematik entwickelt – wer als Gläubiger Staatsanleihen mit hohem Zinssatz kauft muss sich nicht darüber wundern, dass auch ein Totalverlust möglich ist. Das gilt auch für griechische Sparkonten, Anleihen in Bankpapieren oder Industrieanleihen.

Eine Vorwarnung hat die Finanzwelt bereits mit Anleihen aus Argentinien hinter sich.

 

Spürbare Effekte des sinkenden Außenwertes des Euro werden durch steigende Importpreise aber auch durch verbesserte Exportchancen gekennzeichnet sein. Für die, die nicht global aktiv sind bzw. in anderen Währungen abrechnen, wird der Wertverlust des Euro teuer. Auch, wenn die Inflation noch nicht greift – sie wird kommen. Sie muss kommen, damit die Staatsdefizite weniger Wert werden. Tragen müssen den Wertverfall diejenigen, die Bargeld bzw. Papiere mit fixem Euro-Kurs haben (vom Sparbuch bis zum Bundesschatzbrief) oder Produkte und Leistungen anbieten, bei denen höhere Preise am Markt nicht oder nur unterhalb der Inflationsrate durchsetzbar sind.

 

Optimismus ist also nicht wirklich begründet. Das gilt besonders für den Mittelstand mit geringer bis keiner Exportbeziehung in den Außer-Euro-Raum. Deswegen werden viele auch immer skeptischer, wenn der Optimismus überstrapaziert zu werden droht.
Es herrscht eine gesunde Vorsicht vor den glänzenden Fassaden geschönter Bilanzen aller Staaten. Aber auch die faktisch zur Kreditwürdigkeit gezwungenen Unternehmen müssen durch Bilanzoptimierung „gut dastehen“ – es entsteht eine Optimismusblase. Die Übersättigung der meisten Märkte, Plagiate, Abwärtsentwicklung bei Realeinkommen und Sparquote zeugen davon.
Gleichzeitig schöpfen enge Oligopole faktischer Marktbeherrscher ohne wirksamen Wettbewerb enorme Werte aus den Wirtschaftsbereichen Europas ab. Sie beeinträchtigen so die Leistungsfähigkeit des Mittelstandes genauso, wie Überregulierung, Steuern, Abgaben, Gebühren usw.



DEMO:
Optimismus der Deutschen Wirtschaft

Die Graphik wird tagesaktuell und kostenlos als Newsletter an interessierte Kreise abgegeben.
 

Stand vor dieser Aktualisierung:

Der Optimismus der Deutschen Wirtschaft ist – oder ist er nicht ?– vorsichtig optimistisch bzw. nur geringfügig pessimistisch (Stand Anfang 2010). Auskunft über die aktuelle "Befindlichkeit" der entscheidenden Akteure der Wirtschaft in Deutschland gibt das "Optimismusbarometer der Deutschen Wirtschaft". Zeitweise ist es hier oben rechts eingeblendet.

Das Konsumverhalten der Verbraucher, die Exporte und die Investitionsbereitschaft von Wirtschaft, Behörden und Privaten und viele weitere Parameter fließen in die Darstellung der gegenwärtigen Erwartungen an die kurzfristige und Mittelfristige Entwicklung der deutschen Wirtschaft mit ein. (Details siehe unten)

Als Ergebnis kommt eine einfache Kurve zustande, die für jeden einfach zu lesen ist.

Bei 50% ist es eben 50:50 was den Optimismus anbelangt und das Optimismusbarometer zeigt sehr viel Optimismus bis hin zu fast euphorischen Zuständen im oberen, rötlichen Bereich an. Rötlich deshalb, weil die Wirtschaft dann brummt. Dagegen zeigt das Optimismusbarometer eine unterkühlte Stimmung im unteren, blauen Bereich – bis hin zum „Nullpunkt“ an.

Die einzelnen an der Graphik beteiligten Wirtschaftsbereiche können auf Anfrage auch gesondert ausgewertet werden - siehe unten.

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Wie immer erstellt euroreports.eu A. Rüberg auch zu einzelnen Wirtschasftsbereichen solche Stimmungsbarometer. Diese sind ebenfalls täglich aktualisiert und je nach Nutzer teilweise kostenlos oder gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr als Newsletter zu haben. Anfragen HIER
Die Wirtschaftsbereiche,  zu denen jeweils eine Auswertung vorliegt, im einzelnen:

- Wirtschaftsklima Deutschland: Automobilproduktion

- Wirtschaftsklima Deutschland: Automobilzulieferer

- Wirtschaftsklima Deutschland: Autovermietungen

- Wirtschaftsklima Deutschland: Banken

- Wirtschaftsklima Deutschland: Bauhauptgewerbe

- Wirtschaftsklima Deutschland: Baumaterial und Baukomponenten

- Wirtschaftsklima Deutschland: Bekleidungsartikel

- Wirtschaftsklima Deutschland: Biotechnologie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Broadcasting (TV und Radio)

- Wirtschaftsklima Deutschland: Chemie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Computer-Hardware

- Wirtschaftsklima Deutschland: Dienstleistungen

- Wirtschaftsklima Deutschland: Drogerie und Kosmetikgüter

- Wirtschaftsklima Deutschland: Edelmetalle

- Wirtschaftsklima Deutschland: Einzelhandel

- Wirtschaftsklima Deutschland: Eisen / Stahlindustrie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Eisenbahn und Straße

- Wirtschaftsklima Deutschland: Elektroausstattung und Vertrieb

- Wirtschaftsklima Deutschland: Elektrotechnologie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Energieversorger

- Wirtschaftsklima Deutschland: Entertainment / Dienstleistungen

- Wirtschaftsklima Deutschland: Entsorgung / Umwelttechnologie / Umweltdienstleistung

- Wirtschaftsklima Deutschland: Finanzdienstleistungen

- Wirtschaftsklima Deutschland: Fluggesellschaften

- Wirtschaftsklima Deutschland: Gesundheitsdienstleistungen

- Wirtschaftsklima Deutschland: Getränke / Tabak

- Wirtschaftsklima Deutschland: Gütertransport

- Wirtschaftsklima Deutschland: Halbleiterindustrie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Holzindustrie / Holzverarbeitung

- Wirtschaftsklima Deutschland: Immobilien

- Wirtschaftsklima Deutschland: Internetkommerz

- Wirtschaftsklima Deutschland: Internetservice

- Wirtschaftsklima Deutschland: IT-Dienstleistungen

- Wirtschaftsklima Deutschland: IT-Software (Telekommunikation und Internet)

- Wirtschaftsklima Deutschland: Kaufhäuser

- Wirtschaftsklima Deutschland: Kunststoffe

- Wirtschaftsklima Deutschland: Luft- und Raumfahrtindustrie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Makler

- Wirtschaftsklima Deutschland: Maschinenbau

- Wirtschaftsklima Deutschland: Medical Equipment / Medizintechnik

- Wirtschaftsklima Deutschland: Metallverarbeitung

- Wirtschaftsklima Deutschland: Möbel und Einrichtungsindustrie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Nahrungsmittel

- Wirtschaftsklima Deutschland: Netzwerktechnik und -systeme

- Wirtschaftsklima Deutschland: Öl und Gas

- Wirtschaftsklima Deutschland: Papierindustrie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Pharma

- Wirtschaftsklima Deutschland: Pharmahandel

- Wirtschaftsklima Deutschland: Printmedien (Zeitungen und Magazine)

- Wirtschaftsklima Deutschland: Restaurants und Foodvertrieb

- Wirtschaftsklima Deutschland: Rohstoffe

- Wirtschaftsklima Deutschland: Schiffahrt

- Wirtschaftsklima Deutschland: Softwareservice / Softwaredienstleistung

- Wirtschaftsklima Deutschland: Spezialchemie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Spezialmaschinenbau

- Wirtschaftsklima Deutschland: Spezialsoftware

- Wirtschaftsklima Deutschland: Sport / Glückspiel

- Wirtschaftsklima Deutschland: Sportartikel

- Wirtschaftsklima Deutschland: Standardsoftware

- Wirtschaftsklima Deutschland: Telekomdienstleister

- Wirtschaftsklima Deutschland: Telekommunikationsausrüster

- Wirtschaftsklima Deutschland: Textilindustrie

- Wirtschaftsklima Deutschland: Touristik und Freizeit

- Wirtschaftsklima Deutschland: Unterhaltungselektronik

- Wirtschaftsklima Deutschland: Versandhandel

- Wirtschaftsklima Deutschland: Versicherungen

Details zur Entstehung des "Optimismusbarometer der Deutschen Wirtswchaft":

Das Barometer spiegelt das "Wirtschaftsklima Deutschland". Es ist ein Index über viele Branchen (s. o.).

Das „Wirtschaftsklima Deutschland“ auch „Optimismusbarometer“ basiert auf der Auswertung sehr großer Datenmengen. Dabei wird aus einer insgesamt verfügbaren Menge von Einzelentscheidungen der Wirtschaft der für die deutsche Wirtschaftslage bedeutsame Anteil herausgefiltert. Auch diese Datenmenge ist noch sehr groß. Daher wird auch hier eine Selektion nach für die deutsche Wirtschaft insgesamt sehr bedeutenden Entscheidungsparametern getroffen.

Die Gesamtheit der verfügbaren Informationen aus denen mit einem speziellen Filterverfahren die für das „Wirtschaftsklima Deutschland“ bedeutsamen Daten verdichtet werden, beträgt für den Monat Februar 2010 über 7 Mio. – also etwa 250.000 wirtschaftsrelevante Entscheidungen täglich. Für das Jahr 2009 lagen insgesamt über 80 Mio Entscheidungen vor, aus denen euroreports.eu A. Rüberg die relevanten Daten für das „Wirtschaftsklima Deutschland“ generierte. Theoretisch sind solche Informationen auch für weit zurückliegende Zeiträume verfügbar, wobei sich die Zusammensetzung der Basis natürlich öfter ändert und damit die Vergleichbarkeit leidet.

 

Wenn man das oben dargestellte „Wirtschaftsklima Deutschland“ (Stand Anfang 2010) betrachtet, kann man klar erkennen, wie sich dieser Index im Laufe der doch recht turbulenten Monate der Vergangenheit bewährt.


Die doch anfangs sehr pessimistische Stimmung März/April 2009 (Wirtschaftskrise) erholte sich mit einem Rückschlag im Sommer (Opelkrise) und später noch ein kleiner „Aussetzer“ in Form der Dubaikrise nur langsam. Längst ist noch nicht wirklicher Optimismus angesagt und die neuerliche Problematik der Währungsstabilität bzw. der Schuldenpolitik in den mediterranen Staaten des Euro-Raumes sorgt für neuerliche Rückschläge. Allerdings ist in den letzten Tagen wieder etwas Ruhe in dieser Hinsicht eingekehrt und daher steigt auch der Optimismus wieder an.

Die Aussagekraft des Index erstreckt sich auf die Erwartungen der Entscheider und kann mit einiger Verzögerung an den Ergebnissen der Wirtschaftsleistung abgelesen werden, da es sich um wirtschaftsrationale Entscheidungen handelt, die in den Index einfließen. Nach dem Einbruch der Exporte und der Wirtschaftsleistung insgesamt Anfang 2009 können nun öfter auch positive Nachrichten zur wirtschaftlichen Aussicht in den kommenden Monaten angetroffen werden.


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