Grenzen des Wachstums falsch beurteilt?
Planung statt Panik ist angesagt
7. Februar 2009 - Statistisch gesehen ist die Krise bisher noch keine Katastrophe - für Unternehmen und Konsumenten, die vorsichtig genug waren und die Zukunft solide planen.
Die jetzt bedauerten Verluste, Umsatzrückgänge, Wachstumsprobleme großer Unternehmen und Global Player gehen von falschen Fakten aus.
Natürlich sind vordergründig Probleme nicht von der Hand zu weisen. Liquidität - das sollte das Schlagwort des Jahres 2009 werden. An ihr mangelt es und wem es nicht mangelt ist vorsichtig geworden - noch vorsichtiger als Basel II und die Folgen es nahe legen. Wenn aber Liquidität nicht fließt ... dann ist es keine Liquidität sondern eine Investition in die eigene Kassenpolitik bzw. Kontopolitik. Liquidität bedeutet "Fließendes"!
Die so sehr bedauerten Folgen der Krise sind vor diesem Hintergrund eigentlich künstlich entstanden - nachdem Lehman Bros. das Vertrauen in die Liquidität der Geschäftsbanken torpedierte.
Die so sehr bedauerten Folgen der Krise sind aber realistisch gesehen nicht so gravierend. Das Wachstum des angelegten Vermögens einfacher Sparer liegt bei real etwa 0% im Jahr. Geschicktere Privatanleger schaffen es bis zu einigen %. Das so investierte Vermögen arbeitet also ungleich schlechter als das von Geschäftsbanken, Fonds und anderer Großanleger. Diese Großinvestoren sind in den vergangenen Jahren stark verwöhnt worden - und das war gut so. Es hat auch zum Wachstum des Weltwohlstandes beigetragen - wenn auch nicht gleichverteilt.
Wenn man nur die letzten Jahre als Maß für die allgemein akzeptablen Erwartungen nimmt, hat man jedoch ein Problem. Das ist vergleichbar mit einem Weltmeister im Hochsprung, der nur durch Doping zu noch besserer Leistung kommt. Wenn dieser Ausnahmesportler nun erwartet, dass die Leistung jährlich kontinuierlich oder gar mehr wächst ... hat die Grenzen der Möglichkeiten falsch eingeschätzt. Langfristig ist eine Erweiterung der Spitzenleistungen möglich. Kurzfristig ist das eine Überforderung. Ähnlich ist es auch bei den Vorstellungen der Anleger, Aktionäre, Vorstände von Unternehmen. Wer jahrlang mit großen Erfolgen verwöhnt wurde, sollte statt ein Anspruchsdenken "weiter so" zu pflegen vernünftigerweise einmal zurück blicken. Wer 10 Jahre lang z. B. jedes Jahr 10% Wachstum hatte möchte im elften Jahr gerne über 285 % von dem haben, was vor gerade mal 10 Jahren vorhanden war. Das ist eine Verdreifachung - fast. Wenn dann im elften Jahr aber ein Null-Wachstum hereinbricht ... ist das am Ende des Jahres immer noch fast 260% von dem, was zum Beginn der 10 Jahre vorhanden war. Das ist statt einer durchschnittlichen Vermehrung von 16,85% je Jahr "nur" noch eine Vermehrung von jährlich 14,49%. Bei allem, was Recht ist. Viele Unternehmen sollten sich jetzt darauf konzentrieren, dass die Champagnerflaschen nicht allzu warm werden, wenn hektische Politiker Gaspipelines abschalten oder Ölpreise die Energieerzeugung als unbezahlbar erscheinen lassen. Und beim Genuss des Salärs sollte dann der Blick auf die Fakten nicht behindert werden.
Wer allerdings in "fetten" Jahren seine Basis nicht konsolidiert hat - muss sich jetzt besonders sputen, den Anschluss nicht zu verpassen.
euroreports.eu schafft Klarheit insbesondere in Krisen und zur Krisenbewältigung, zur Krisenvorbeugung und zum Wachstum. Allerdings muss dabei selektiv vorgegangen und mit Verstand geurteilt werden und nicht mit überzogenen Erwartungen.
euroreports.eu hat in fast allen Geschäftsfeldern nachgewiesen, dass es auch in Krisen zu Wachstumsprozessen und Marktanteilsgewinnen kommen kann. Dazu hat euroreports.eu das jeweilige wirtschaftliche Umfeld mit einbezogen. Cleveres Management schaut über den Tellerrand und euroreports.eu hat die Fakten dazu.
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